Misericordia, Caritas et Sanitas - Das gemeinsame Ausstellungsprojekt in 2017

Barmherzigkeit, Armenfürsorge und Gesundheitswesen in Oelinghausen im Mittelalter und früher Neuzeit
Ausstellungszeitraum: 20.08. - 03.10.2017

"Das Kreuz mit dem Leid"

Mit der Ausstellung Misericordia, Caritas et Sanitas wird die Geschichte im und um das Kloster Oelinghausen aus Sicht der Menschen beleuchtet, die dort im Übergang von Spätmittelalter zu Neuzeit lebten und arbeiteten. Viele bekannte Themen und Exponate werden in diesem Kontext in ein anderes Licht gesetzt.

Die mittelalterliche Kreuzverehrung in Oelinghausen gewinnt vor dem Hintergrund der damaligen Lebensverhältnisse der Ordensfrauen, des inneren Umfeldes im Kloster, der im Umland lebenden Bauern- und Handwerkerfamilien, sowie der hilfesuchenden und durchreisenden Menschen eine besondere Bedeutung. Krankheit, Leid, Armut und Unglück wurden zu der Zeit oft als Strafe für begangene Sünden verstanden. Das Kreuz, das Jesus vor seinem Tod für die Menschen getragen hatte, war das Symbol für diese Last, die Gott den Menschen auferlegte.
Im Fokus der Oelinghauser Ordensfrauen standen die Menschen, die diese Last nicht alleine tragen konnten. Gegen die Not der Zeit traten die Prämonstratenserinnen u.a. mit „Nächstenliebe“ und „Barmherzigkeit“ an und setzten soziales Engagement und ein Angebot von caritativen Einrichtungen dagegen. Dieses nimmt die Ausstellung besonders in den Blick!

Schon damals galt, dass wer Hilfe im größerem Umfang gewähren wollte, über entsprechende Ressourcen verfügen musste. Auch hier wird die Ausstellung manches bislang im Dunkel Liegende erhellen.

(C) Lisa Marie Hackel

Logo und © Lisa Marie Hackel

Gartenplatz Oelinghausen

Auswirkungen bis ins Heute

Eine weitere Besonderheit dieser Ausstellung liegt in der Zusammenarbeit der drei tragenden Säulen von Kloster Oelinghausen: Freundeskreis Oelinghausen e. V., Konvent der Schwestern der Hl. Maria Magdalena Postel und die kath. Pfarrei St. Petri Hüsten.

Gemeinsam für Oelinghausen heißt bezeichnenderweise das Motto dieser Zusammenarbeit!

Vieles, was wir heute in Oelinghausen tun, hat seinen Ursprung in der Zeit vor ca. 400 Jahren - nur ist uns dieses nicht immer bewusst. Die letzten beiden Themenkreise der Ausstellung werden erstaunliche Beispiele dafür zeigen.

Ist diese Ausstellung auch für mich interessant?

Diese Frage  können Sie sich leicht selbst beantworten. In dem folgenden kleinen Film wird Ihnen ein kurzer Überblick über die unterschiedlichen Themen gegeben, die diese Ausstellung behandelt. In 2,5 Minuten wissen Sie sicherlich mehr!

   

 

 

 

Kann ich mich in irgendeiner Form beteiligen?

Eine derartig umfangreiche Ausstellung ist natürlich in Vorbereitung und Durchführung aufwändig, macht aber auch viel Freude. Neues entdecken, bislang unbekannte Zusammenhänge erkennen und diese für Präsentationen vorbereiten, macht einfach Freude.

Wir sind für jede Person dankbar, die hier mittun möchte. Es haben sich auch schon Menschen gemeldet, die sich inhaltlich einbringen, Texte erstellen oder bereits dabei sind, Modelle zu bauen.

Aber es gibt noch viel Dinge zu tun. 
Hier einige Beispiele: handwerkliche Vorbereitung der Ausstellungsstationen, Mithilfe bei der Gartenvorbereitung, Beschaffung von Ausstellungsmaterialien, Kalligrafie, Fotografie, Presse- und Veröffentlichungstexte, Kochen und Backen nach alten Rezepten, Ausstellungsaufsichten, Durchführung von Führungen, usw.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben und Sie uns unterstützen möchten, melden Sie sich bitte bei den Kontaktpersonen. Wir freuen uns auf ihre Ideen und ihr Engagement.

Sind ausstellungsbegleitende Angebote geplant?

Die Ausstellung ist in der Regel sonntags in der Zeit zwischen 14.00 - 16.30 Uhr geöffnet. Zusätzlich finden Konzerte und Vortragsveranstaltungen statt.
Führungen sind außerhalb der Öffnungszeiten nach Absprache möglich. Ein Programmflyer wird im Frühsommer vorliegen und auf dieser Seite voröffentlicht werden.
Altersgerechte Führungen oder Projekte für Schulen und Kindergärten können angeboten werden.

Leider sind nicht alle Stationen der Ausstellung barrierefrei. Wir werden uns aber bemühen, hier zu unterstützen. Die Kontaktpersonen der Ausstellung helfen ihnen gerne weiter.

Ihre Kontaktpersonen im Vorbereitungsteam der Ausstellung

Bei Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Sprechen Sie uns an!

 

 

Petra Krengel
Schirmherrin der Ausstellung

 

 

 

Bernhard Padberg

Schwester Maria Michaela Eßfeld

Schwester Maria Gabriela Franke

Schwester Luzia Maria Schiefner

Alfred Hilbig

Sie können auch mit folgendem Kontaktformular mit uns Verbindung aufnehmen. Wir werden uns möglichst zeitnah bei Ihnen melden.

Kontaktformular zum Vorbereitungsteam der Ausstellung

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